Dr. Stephan Lesker

Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Lutz Hagestedt am hiesigen Lehrstuhl für neuere und neueste Literatur

Profil

Als Mitarbeiter von Prof. Dr. Lutz Hagestedt bin ich im Bereich Forschung und Lehre für das Feld der neueren und neuesten deutschen Literatur zuständig. Meine Forschungsinteressen sind u.a. in der Literatur des 20. Jahrhunderts angesiedelt, wobei mich erzähltheoretische Besonderheiten, Aspekte der Medieninszenierung und –simulation (bspw. bei Rainald Goetz und Walter Kempowski) sowie das Spannungsfeld von Autobiographie und Fiktion besonders faszinieren.


Aktuelle Publikationen

Monographien:
Poetik der Implikation. Referentialität und Kombinatorik im Werk Walter Kempowskis, München: belleville 2024 (Theorie und Praxis der Interpretation 14).

Herausgeberschaft:
Mit Lutz Hagestedt, Katrin Möller-Funck und Julia Martens: Kempowski-Jahrbuch, Berlin/Boston: De Gruyter, seit 2022.

Aufsätze:
Zusammen mit Lutz Hagestedt und Martin Rösel: Dreifaches Danken. Dankpsalmen im Wandel der Zeiten, in: Jan Cölln/Anne Gessing/Doreen Brandt/Hellmuth Braun (Hgg.): Lyrik interdisziplinär. Texte und Studien zu Ehren von Franz-Josef Holznagel, Berlin: Schwabe 2024, S. 301–320.

„Es kann das mit dem Landtage alles nicht wahr seyn!“. Die deutsche Gelehrtenrepublik – betrachtet durch die Augen von Matthias Claudius alias Laurenz Rohrdommel, in: Lutz Hagestedt/Alexander Nebrig (Hgg.): „Wer wird nicht einen Klopstock loben?“ Friedrich Gottlieb Klopstocks poetische Innovationen und ihre produktive Rezeption, Stuttgart: Metzler 2024 (Abhandlungen zur Literaturwissenschaft), S. 201–220.

Was von alter Herrlichkeit übrigblieb. Narrative des Niedergangs bei Hans Fallada und Walter Kempowski, in: Salatgarten. Jahresschrift der Hans-Fallada-Gesellschaft 33 (2024), S. 21–25.

Die Heimat als Installation: Der Ort der Kindheit bei Hans Jürgen Syberberg und Walter Kempowski, in: Annegret Körber/Dalibor Davidovic/Martina Geßner (Hgg.): Syberberg 90. Hans Jürgen Syberberg zum 90. Geburtstag. Zeichnungen David Regehr, Rostock: altstadt-druck 2025, S. 111–115.

Redaktion: Jahresschriften der Claudius-Gesellschaft [ab Jahrgang 2017].


Vita

Von 2005 bis 2008 studierte ich Germanistik und Philosophie an der Universität Rostock und erwarb mit einer Arbeit über Aspekte des Erzählens in Edgar Hilsenraths Roman Jossel Wassermanns Heimkehr den Bakkalaureus Artium. Unmittelbar danach nahm ich ein M.A-Studium mit der Fächerkombination Germanistik und Sprachliche Kommunikation / Kommunikationsstörungen auf. 2011 erwarb ich mit einer Arbeit über Krisenerfahrungen in den Werken Hermann Hesses und Ernst Jüngers den Magister Artium. Danach war ich zunächst als Lehrbeauftragter an der Universität Rostock tätig. Seit April 2015 bin ich Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Lutz Hagestedt am hiesigen Lehrstuhl für neuere und neueste Literatur.

Dr. Stephan Lesker

Institut für Germanistik
Philologicum, 1. OG, Raum 111
Universitätsplatz 3
18055 Rostock

Tel.: +49 381 498 2566
E-Mail: stephan.leskeruni-rostockde

Sprechzeiten

donnerstags, 11.00–12.00 Uhr

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