Stephan Lesker, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Lutz Hagestedt am hiesigen Lehrstuhl für neuere und neueste Literatur

Profil

Als Mitarbeiter von Prof. Dr. Lutz Hagestedt bin ich im Bereich Forschung und Lehre für das Feld der neueren und neuesten deutschen Literatur zuständig. Meine Forschungsinteressen sind u.a. in der Literatur des 20. Jahrhunderts angesiedelt, wobei mich erzähltheoretische Besonderheiten, Aspekte der Medieninszenierung und –simulation (bspw. bei Rainald Goetz und Walter Kempowski) sowie das Spannungsfeld von Autobiographie und Fiktion besonders faszinieren.


Aktuelle Publikationen

  • „Spätherbst eines Äons“ – Krise und Krisenbewältigung im Werk Ernst Jüngers (mit einem Seitenblick auf Hermann Hesse), in: Hagestedt, Lutz/Benedetti, Andrea (Hg.): Totalität als Faszination. Systematisierung des Heterogenen im Werk Ernst Jüngers, Berlin/Boston: De Gruyter 2018 (Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte Bd. 140); S. 181–204.
  • Ob Arno Schmidt sich für Matthias Claudius geprügelt hätte? Hans-Edwin Friedrichs Sammelband beleuchtet die Rolle des 18. Jahrhunderts für Schmidts Autorschaft. (zu Hans-Edwin Friedrich: Arno Schmidt und das 18. Jahrhundert), in: Jahresschriften der Claudius-Gesellschaft 26, 2017, S. 71–75 [Rezension].
  • Die Mimesis der Erinnerung. Zu Matthias Attig: Textuelle Formationen von Erinnerung und Gedächtnis. Linguistische Studien zum Erzählen in Uwe Johnsons ‚Jahrestagen‘, in: Johnson-Jahrbuch 2016, S. 277–285 [Rezension].
  • Die Poetik der „snap shots“. Thomas Glavinics Beschreibungsästhetik oder die Angst vor dem Verlust des Augenblicks, in: Standke, Jan (Hrsg.): Die Romane Thomas Glavinics. Literaturwissenschaftliche und deutschdidaktische Perspektiven. Frankfurt/M.: Peter Lang 2014 (Beiträge zur Literatur- und Mediendidaktik. Bd. 25).
  • Redaktion: Jahresschriften der Claudius-Gesellschaft [ab Jahrgang 2017].

Vita

Von 2005 bis 2008 studierte ich Germanistik und Philosophie an der Universität Rostock und erwarb mit einer Arbeit über Aspekte des Erzählens in Edgar Hilsenraths Roman Jossel Wassermanns Heimkehr den Bakkalaureus Artium. Unmittelbar danach nahm ich ein M.A-Studium mit der Fächerkombination Germanistik und Sprachliche Kommunikation / Kommunikationsstörungen auf. 2011 erwarb ich mit einer Arbeit über Krisenerfahrungen in den Werken Hermann Hesses und Ernst Jüngers den Magister Artium. Danach war ich zunächst als Lehrbeauftragter an der Universität Rostock tätig. Seit April 2015 bin ich Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Lutz Hagestedt am hiesigen Lehrstuhl für neuere und neueste Literatur.

Stephan Lesker, M.A.

Institut für Germanistik
August-Bebel-Str. 28
18055 Rostock
Raum 7009

Tel.: 49(0)381 498 2566
E-Mail: stephan.lesker(at)uni-rostock.de

Sprechzeit

Do., 11.00–12.00 Uhr