PD Dr. Claudius Sittig

AKTUELL

Im Sommersemester 2019 vertrete ich eine Professur an der Universität Heidelberg. Selbstverständlich betreue ich alle laufenden Abschlussarbeiten in Rostock weiter und nehme alle zugesagten mündliche Prüfungen ab. Wenn Sie Gesprächsbedarf haben, schicken Sie mir jederzeit eine mail.

Profil

In meiner Forschung interessieren mich besonders kulturgeschichtliche Kontextualisierungen von literarischer Kommunikation, so zum Beispiel die Literaturgeschichte des Adels. Systematisch beschäftige ich mich mit den literaturtheoretischen Ansätzen des New Historicism, der Postcolonial Studies und der Gender Studies. In meinem aktuellen Forschungsprojekt untersuche ich die Schnittpunkte zwischen dem Bildungsdiskurs und dem Kolonialdiskurs in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts. — In der universitären Lehre bin ich in Rostock vor allem für die Literatur der Frühen Neuzeit (1500–1800) zuständig. Im Institut bin ich außerdem Ihr Ansprechpartner für das Studium im Ausland, insbesondere für den Erasmus-Austausch.


Aktuelle Publikationen

  • Gib uns die Musen-Krone. Sigmund von Birken als ›krönender Dichter‹. In: Sigmund von Birken. Hg. v. Klaus Garber, Hartmut Laufhütte u. Johann Anselm Steiger. Erscheint Berlin 2019 (Frühe Neuzeit, Bd. 215), S. 55–73.
  • Zur praxeologischen Perspektive auf die Geschichte der germanistischen Lehre. In: Interdisziplinarität und Disziplinenkonfiguration: Germanistik 1750–1920. Hg. v. Hans-Harald Müller u. Marcel Lepper. Stuttgart 2018, S. 73–86.
  • Überlegungen zu einer Literaturgeschichte des Adels in der Frühen Neuzeit. In: Die ›Kunst des Adels‹ in der Frühen Neuzeit. Hg. gemeinsam mit Christian Wieland. Wiesbaden 2018 (Wolfenbütteler Forschungen, Bd. 144), S. 127–145.
  • Reisen in das innere Afrika. Die koloniale Gattungspolitik der literarischen Bildungsgeschichte in der deutschsprachigen Literatur, 1855–1926 (zugleich eine Kritik der postkolonialen Studien). Habilitationsschrift Universität Rostock 2017.
  • Daniel Fridericis Newe Comoedia Von dem alten und jungen Tobia (1637) und das protestantische Schultheater im frühneuzeitlichen Rostock. In: Reformatio Baltica. Hg. v. Heinrich Assel, Johann Anselm Steiger, Axel Walter. Berlin 2017, S. 431–444.

Eine ausführliche Publikationsliste finden Sie hier.


Vita

  • Seit 04/2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Universität Rostock (Lehrstuhl Prof. Dr. Stefanie Arend).
  • 10/2007–03/2011 Projektleiter Handbuch „Kulturelle Zentren der Frühen Neuzeit“ am Intersdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück.
  • 10/2005–09/2007 Vertretung einer Assistenz am Deutschen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Lehrstuhl Prof. Dr. Werner Frick).
  • 2018 Abschluss des Habilitationsverfahrens; Habilitationsschrift zur kolonialen Gattungspolitik der deutschen Bildungsgeschichte (1855–1926); Habilitationskolloquium zu Clemens Brentanos Der Spinnerin Lied als Paradigma der literaturwissenschaftlichen Lyrik-Diskussion der 1960er und 1970er Jahre
  • Forschungsaufenthalte an der Universität Wien (2003), an der School of Advanced Study der Universität London (2004) und am Forschungszentrum Gotha für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt (2005).
  • Promotionsstudium Mittelalter- und Frühneuzeitstudien (2002-2005), Mitglied der International Max Planck Research School am Max Planck Institut für Geschichte und des Zentrums für Mittelalter- und Frühneuzeitstudien der Universität Göttingen. Promotion 2006.
  • Studium der Germanistik und Geschichte an den Universitäten Mainz, Wien und Göttingen, 1. Staatsexamen 2001.
  • Stipendiat des Cusanuswerks (1994–2001), Stipendiat der Max-Planck-Gesellschaft (2002–2005), Junior Visiting Fellow, Institute of Germanic Studies, School of Advanced Study, London (2004), Herzog-Ernst-Stipendiat der Fritz Thyssen Stiftung (2005).

PD Dr. Claudius Sittig

Institut für Germanistik
Kröpeliner Straße 57
18055 Rostock
4. OG, Raum 432
 

Telefon: 49(0)381 498 2570
E-Mail: claudius.sittig(at)uni-rostock.de

Sprechzeit

In der vorlesungsfreien Zeit:
Dienstag, 19.2., 12:30-13:30 Uhr
Dienstag, 12.3., 12:30-13:30 Uhr