Interdisziplinäre Lehre / wissenschaftlichen Kooperationen mit Rostocker Institutionen

Zusammenarbeit mit der „Hochschule für Musik und Theater Rostock“

  • PelzRock. (zusammen mit Prof. Dr. Hartmut Möller und Studierenden der Hochschule für Musik und Theater) Eine Matinee mit Liedern und Texten von Walther von der Vogelweide (Rostock, 16.11.2003)
  • A Hart Days Neid: Ein Abend mit dem Dichter-Komponisten Neidhart (zusammen mit Prof. Dr. Hartmut Möller und Studierenden der Hochschule für Musik und Theater sowie des Instituts für Germanistik)(Literaturhaus Rostock, 13. 05.2010)
  • Gesprächskonzert zum »Rostocker Liederbuch« (zusammen mit Prof. Dr. Hartmut Möller und Studierenden der Hochschule für Musik und Theater und des Instituts für Germanistik)(Rostock, 24.1.2012)
  • seit 2003 regelmäßig gemeinschaftliche Lehre mit Prof. Dr. Hartmut Möller

Zusammenarbeit mit dem „Literaturhaus Rostock“

  • Handwerk Literatur? Vortrag und Diskussion mit Bastian Böttcher in der Reihe Literaturwissenschaft für Leser, organisiert in der Zusammenarbeit zwischen dem Literaturhaus Rostock und dem Institut für Germanistik der Universität Rostock (Rostock, 27.05.2004)
  • Juror in der „Lyrik-Nacht“ (2003-2006)
  • A Hart Days Neid: Ein Abend mit dem Dichter-Komponisten Neidhart (13. 05.2010)

Organisation der „Interdisziplinären Ringvorlesung der Philosophischen Fakultät“

Organisation der „Interdisziplinären Ringvorlesung der Philosophische Fakultät der Universität Rostock“ Europäische Lyrik von der Antike bis zur Gegenwart (Wintersemester 2004/2005)

 

Leitung und Organisation des „Internationalen Sommerkurses der Universität Rostock“ und der „Interdisziplinären Sommerakademie Rostock“ (ISAR)

  • Leitung und Organisation des „IV. Internationalen Sommerkurses der Universität Rostock“ Netze und Netzwerke (Rostock, 13.–24.7.2004)
  • Leitung und Organisation des „V. Internationalen Sommerkurses der Universität Rostock“ Kulturkontakte (Rostock, 20.–29.7.2005)
  • Leitung und Organisation des „VI. Internationalen Sommerkurses der Universität Rostock“ Räume (13.–22.7.2006)

Der im Jahre 2001 gegründete „Internationale Sommerkurs der Universität Rostock“ (ISK) verfolgt das Konzept, internationale Kontakte unter den Studierenden zu fördern und dies mit einer interdisziplinären Reflexion über aktuelle und breit diskutierte Leitbegriffe (wie „Grenzen“, „Netze und Netzwerke“, „Kulturkontakte“) zu verbinden. Die zehn- bis vierzehntägige Kompaktveranstaltung, in der Vertreter unterschiedlicher Fächer der Universität Rostock ihre Arbeitsfelder vorstellen und mit 15 von der „Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V.“ geförderten Stipendiaten aus Osteuropa (u.a. Ungarn, Rumänen und Polen) und dem Baltikum und mit 15 Studierenden der Universität Rostock über die heuristische Kraft dieser Leitbegriffe diskutieren, findet regelmäßig im Anschluss an das Sommersemester im „Internationalen Begegnungszentrum“ statt. Der ISK entspricht damit den Zielsetzungen der Universität, den Standort Rostock zu profilieren, die internationalen Hochschulbeziehungen auszubauen und die Interdisziplinarität von Forschung und Lehre zu verstärken. Der „Internationale Sommerkurs“ wurde ab dem Sommer 2011 unter dem Dach der „Interdisziplinären Fakultät“ der Universität Rostock als „Interdisziplinäre Sommerakademie Rostock“ (ISAR) weitergeführt; seitdem wird diese Veranstaltung durch den DAAD gefördert.

  • „Interdisziplinäre Sommerakademie Rostock“ 2011 (ISAR 2011) (Rostock, 14.–28.8.2011): „Kulturkontakte in Geschichte und Gegenwart“ [zusammen mit Clemens Cap (Institut für Informatik der Universität Rostock)]
  • „Interdisziplinäre Sommerakademie Rostock“ 2012 (ISAR 2012) (Rostock, 19.8–1.9.2012) „Der mediale Mensch“ [zusammen mit Clemens Cap (Institut für Informatik der Universität Rostock)]; Förderung durch den DAAD
  • „Interdisziplinäre Sommerakademie Rostock“ 2013 (ISAR 2013) (Rostock, 19.08.2013–31.08.2013) zum Thema „Im Wald der Übersetzungen. Aktuelle Wege und Perspektiven des Übersetzens“ [zusammen mit Clemens Cap (Institut für Informatik der Universität Rostock) und Albrecht Buschmann, Institut für Romanistik]; Förderung durch den DAAD

Mitorganisation der Sommerakademie "Mittelniederdeutsch" Literatur – Sprache – Medien

In Zusammenarbeit mit Andreas Biederstedt und Doreen Brandt wurde vom 15. bis 20. Juli 2019 die erste Sommerschule "Mittelniederdeutsch: Literatur – Sprache – Medien" veranstaltet. Sie umfasste die folgenden Module

Einführung: Begrüßung der TeilnehmerInnen; Vorstellung der Sommerakademie; Vorstellungsrunde der TeilnehmerInnen und ihrer Projekte / Interessenschwerpunkte; Organisatorisches.
Propädeutikum I – Mittelniederdeutsche Sprache: wissenschaftliche Hilfsmittel, Textkorpora, Datenbanken und Sprachatlanten zur Erschließung der mittelniederdeutschen Sprache; Forschungsschwerpunkte und Forschungsdesiderate; Binnendifferenzierung und Varietäten des Mittelniederdeutschen; Schriftvarietäten des Mittelniederdeutschen und deren variablenlinguistische Erschließung; Möglichkeiten, Anwendungsbereiche, Grenzen und potentielle Weiterentwicklung der variablenlinguistischen Methode; Beispieldiskussion.
Propädeutikum II – Mittelniederdeutsche Literatur: Bestimmung und Problematisierung des Begriffs; literaturwissenschaftliche und linguistische Systematisierungsvorschläge; Zugänge zur mittelniederdeutschen Literatur: Ausgaben, Literaturgeschichten, Handbücher und Lexika, Bibliographien und Retrobibliographien, Kataloge und Verzeichnisse.
Exemplarische Sprachanalysen I und II: Übersetzung und variablenlinguistische Analysen ausgewählter mittelniederdeutscher Texte. Basis ist ein Auswahlkorpus von Texten, die relevante mittelniederdeutsche Textsorten aus unterschiedlichen Überlieferungszeiträumen und Regionen repräsentieren und zum Teil Gegenstand weiterer Lehreinheiten bilden (Reynke, Redentiner Osterspiel, Burspraken...).
Medien und Überlieferungsträger I – Inschrift: Rundgang von der Universitätskirche, durch die Kröpeliner Straße bis zur Marienkirche und weiter zur Petrikirche; Vorstellung von Inschriften aus dem 14. bis 17. Jahrhundert in diversen räumlichen Kontexten und mit verschiedenen kommunikativen Intentionen.
Medien und Überlieferungsträger II – Handschrift: Das Rostocker Liederbuch und die Lyriküberlieferung im norddeutschen Raum.
Medien und Überlieferungsträger III – Druck: Das erste niederdeutsche Gesangbuch von Joachim Slüter und die frühe (Druck-)Tradition der hochdeutschen Gesangbücher.
Mnd. Texte in Rostocker Beständen I bis III: Führungen und Textpräsentation/-arbeit in den Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Rostock sowie im Stadtarchiv Rostock. Teil I der Lehreinheiten in den Sondersammlungen der UB Rostock nimmt markante Beispiele der handschriftlichen Überlieferung in den Blick, Teil II fokussiert den Rostocker B Schließenuchdruck des 15. und 16. Jahrhunderts, mit Schwerpunkt auf der Tätigkeit des Druckers Ludwig Dietz. Die Führung im Stadtarchiv Rostock thematisiert städtische Textsorten zur sozialen Organisation der mittelalterlichen Hansestadt (z.B. Burspraken, Weistümer und Stadtbücher).
Textanalysen: Mnd. Lyrik I und II: Analyse ausgewählter Stücke aus dem Rostocker Liederbuch und dem niederdeutschen Gesangbuch von Joachim Slüter.
Textanalysen: Mnd. Spiel I und II: Sprachliche und inhaltliche Analyse ausgewählter Abschnitte aus dem Redentiner Osterspiel. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Gattungstransformation, Intertextualität und Performativität dieses geistlichen Spiels.

 

Mitorganisation der "Rostock Old Yiddish Summer School" (ROYS)

Digitaler Workshop mit Mare-Balticum-Fellow Dr. Diana Matut von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für Masterstudierende, Doktorand*innen, Wissenschaftler*innen und Musiker*innen in Rostock, 5.–12.9.2021

Ziel des Workshops ist es, das Jiddisch der Zeit von 1500–1800  zu erlernen (inklusive Alphabet in Druck- und Kursivschrift). Zudem werden am Beispiel von Liedern der Rostocker Sammlung Olaf Tychsens Praktiken der wissenschaftlichen Edition altjiddischer Texte vermittelt. Neben dem täglichen Unterricht findet eine online gestützte Vortragsserie mit Gastwissenschaftler*innen der Universitäten Haifa, Bar-Ilan/ Tel Aviv, Trier, Mannheim sowie Rostock statt, in der prominente altjiddische Texte aus der Sammlung Tychsen vorgestellt und in den Kontext der europäischen Literatur eingeordnet werden.

 

Mitorganisation der Online Lecture Series "Europe in Jewish Garb"

The Yiddish Collection of Oluf Tychsen Contextualized (Rostock, 6.–10.9.2021)

Rostock University Library holds one of the major collections of Yiddish works in Germany. Oluf Gerhard Tychsen (1734–1815), prolific Orientalist, librarian and Hebraist, was a dedicated scholar of Jewish languages and cultures. His collection contains a substantial and representative selection of premodern Yiddish works, which this lecture series will present and contextualize.

Montag, 6. September 2021
Heike Tröger (University Library Rostock):  
Der Orientalist Oluf Gerhard Tychsen und das Jiddi-sche. Einblicke in Bibliothek und Nachlass [in German] Please note! Time 5 – 7pm

Dienstag, 7. September 2021
Prof. Astrid Lembke (Mannheim University):  Wigalois and Widuwilt – A Knight’s Wanderings from German to Yiddish and Back

Mittwoch, 8. September 2021
Prof. Simon Neuberg (Trier University):  
Jiddische Merckwürdigkeiten (Jiddisch bei J.J. Schudt) [in German]

Donnerstag, 9. September 2021
Prof. Claudia Rosenzweig (Bar-Ilan University, Israel): A Yiddish Knight from Italy in the Tychsen Collection

Friday, 10. September 2021
Dr Oren Cohen Roman (Haifa University, Israel): Akeydes Yitskhok: The Binding of Isaac between  Epic and Liturgical Poetry in Old Yiddish Literature

 

Leitung und Organisation der wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe „Kultur im Kloster“

Die Veranstaltungsreihe Kultur im Kloster wird seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem Kulturgeschichtlichen Museum im Kloster zum Heiligen Kreuz veranstaltet; sie hat es sich zum Ziel gesetzt, Ergebnisse der Mediävistik an ein wissenschaftlich interessiertes Publikum innerhalb wie außerhalb der Universität zu vermitteln.

Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel

Postadresse
Institut für Germanistik
Kröpeliner Straße 57
18055 Rostock

Besucheradresse
Am Reifergraben 4
Raum 204
18055 Rostock

Tel.: +49(0)  381  498 2580
E-Mail: franz-josef.holznagel(at)uni-rostock.de

Sprechzeit in der Vorlesungszeit

Auf Grund der aktuellen Situation biete ich montags von 16.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung eine telefonische Sprechstunde an. Sie erreichen mich unter der Telefonnummer 0381 - 498 2580. Ich bitte um eine Anmeldung per Mail unter: franz-josef.holznagel@uni-rostock.de